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Seed right

leesvoer21 May 2021

Zucker, Zucker wo bist du? (4)

Während Zucker für die Industrie ein günstiger Rohstoff ist, um Geschmack zu erstellen, zahlen wir als Konsument letztlich den Preis – mit unserer Gesundheit.  Deshalb habe ich vor vier Wochen damit angefangen auf meinen Zuckerkonsum zu achten, um mein Bewusstsein für Zucker in Lebensmittel zu schärfen. Heute bekommst du einen Wrap-Up. Wir blicken gemeinsam auf die letzten Wochen zurück und ich erzähle dir, wie es jetzt weitergeht.

A Challenge for Change

Eine große Lehre gleich zu Anfang war, dass Zucker von der Industrie viele Namen bekommen hat und somit nicht immer direkt erkennbar ist. Im ersten Teil meiner Blogserie habe ich mein Wissen über Zucker aufgefrischt und meine Küchenschränke durchkämmt.

In der darauffolgenden Woche habe ich Fokus darauf gelegt, Gewohnheiten zu brechen und bewusst einkaufen zu gehen. Dabei habe ich mich durch tolle Rezepte getestet und gemerkt, wie sich meine Geschmackswahrnehmung verändert. Mehr dazu kannst du im zweiten Teil lesen. 

Das Einkaufen war mit die größte Hürde, da ich mir anfangs jedes Produkt genau anschauen musste. Dabei bin ich aber auch mit jedem Einkauf bin ich einer neuen Routine näher gekommen. Mir ist besonders aufgefallen, dass die kleinen Dingen schon einen großen Effekt haben können. Über kleine Alternativen mit großer Wirkung schreibe ich im dritten Teil dieser Blogserie. Zudem habe ich im dritten Teil kurz angeschnitten, wie gut ich mich in meiner Haut fühle.

Die ersten Tage waren schwierig aber wenn man diese Etappe geholt hat, fängt man an sich gut zu fühlen. Motiviert hat mich vor allem zu wissen, was ich auf meinem Teller habe… und wenn es ein Stück Kuchen ist, dann habe ich mich ganz bewusst dafür entschieden.

Bewusstsein ist ein wichtiges Stichwort.

Bewusstsein: Keine Diät, sondern eine Veränderung des Lifestyles

Am letzten Wochenende habe ich mich mit einer Freundin zu einem Mädelsabends verabredet. Wie du dir sicherlich vorstellen kannst, gab es auch all das was ich die Wochen zuvor gemieden habe. Ohne mich zu stressen und zu verzichten, habe ich den Abend total genossen. Am nächsten Tag ging es ganz normal weiter, ohne Stress und “extra aufzupassen”. 

Genau da liegt für mich der Unterschied zwischen Diät und Lifestyle. Diäten sind kurzweilig und so ist auch der Effekt, den man mit einer Diät erzielt. Ich wollte aber einen langfristigen Change machen. Dazu gehört für mich, dass ich beruhigt an einem Mädelsabends teilnehme, ohne mich emotional und physisch zu stressen. Es ist ein laufender Progress. Jeden Tag ein bisschen besser, einen Schritt weiter, eine neue Erkenntnis, ein neues Rezept oder Alternative reicher. Und genauso geht es für mich weiter.

Die letzten Wochen waren eine augenöffnende Erfahrung für mich. Ich möchte mein Wissen gerne weiter vertiefen. So wie bei vielem im Leben lernt man auch hinsichtlich dem Thema Ernährung nie aus.
Ich hoffe, du hast etwas von meinen Erfahrungen mitnehmen können. Mir hat diese Blogserie sehr viel Spaß gemacht.

Bis zu nächsten Mal!
Jaqueline

Dieser Blog wurde geschrieben von:

Jaqueline Middendorf

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