Usp
Seed right

leesvoer8 June 2020

Entstressen: So kommst du besser zur Ruhe

Entspannung ist eine wichtige Voraussetzung für einen gesunden Lebensstil. Zu viel Stress verringert deine Widerstandskraft. Eine Untersuchung der niederländischen Tageszeitung Volkskrant hat gezeigt, dass der Corona-Lockdown zu zusätzlichem Stress führt. Wie kannst du dich trotz des Stresses, den die Corona-Krise mit sich bringt, entspannen? Im Folgenden haben wir ein paar Anregungen für dichErnähr dich gesund

1. Ernähr dich gesund

Bist du ein Stressesser? Stress führt zur Freisetzung des Hormons Cortisol. Die Forschung zeigt, dass man dadurch mehr Lust auf Fettiges und Süßes bekommt. Es ist also nicht erstaunlich, dass du zum Naschen neigst wenn du unter Stress stehst. Versuche dich von ungesunden Snacks fernzuhalten. Sie geben nur für eine sehr kurze Zeit ein gutes Gefühl, und man möchte immer mehr davon haben. Tiefer und tiefer in die Chips- oder Lakritztüte zu greifen, hilft aber nicht sich zu entspannen…

Iss lieber eine Handvoll Blaubeeren oder ungesalzene Nüsse und trinke ausreichend Wasser. Nahrhaftes Essen sättigt besser und hilft deinem Körper gesund zu bleiben. Selbst wenn du glaubst, dass es dir gut geht, kann gesundes Essen dir einen enormen Auftrieb geben. Es sorgt dafür, dass du dich fitter und weniger schlaff fühlst. Hier erfährst du mehr über den Zusammenhang von Widerstandskraft und Ernährung.

2. Mache eine “Nachrichtendiät”

Wir werden rund um die Uhr mit Nachrichten zum Coronavirus bombardiert. An deinem Smartphone kannst du diese Nachrichten einfach von Minute zu Minute verfolgen. Das kann nervös machen. Zudem sind viele falsche Nachrichten im Umlauf. Möchtest du mehr inneren Frieden? Dann versuche nur einmal täglich und aus einer zuverlässigen Quelle Nachrichten zu schauen. Erhählst du Push-Nachrichten auf dein Handy? Dann deaktivere diese. Und wenn du dann doch etwas lesen möchtest, nimm dir eine gutes Buch zur Hand. Das kann dir ein beruhigendes Gefühl vermitteln und und helfen Stress abzubauen.

3. Schlaf genügend

In dieser turbulenten Zeit ist es logisch, dass man mal etwas weniger gut schläft. Versuche, strukturellem Schlafmangel zu vermeiden. Ausreichender Schlaf ist sehr wichtig für die Aufrechterhaltung deiner Widerstandskraft. Schlafmangel führt langfristig zu Erschöpfung und Reizbarkeit und lässt dich weniger gesunde Entscheidungen treffen.

4. Sorge für genügend frische Luft und Bewegung

Wenn man sich in seiner Wohnung vergräbt, fällt einem irgendwann die Decke auf den Kopf. Sonnenlicht (das für die Bildung von Vitamin D* sorgt) und frische Luft haben einen positiven Einfluss auf deine Gesundheit und Stimmung. Sorge deshalb dafür, dass du ausreichend lüftest und dass du jeden Tag zumindest kurz nach draußen gehst. Arbeite zum Beispiel ein bisschen im Garten oder lass dir auf dem Balkon den Wind um Nase wehen.

*Vitamin D wird vom Körper zur Aufnahme von Calcium aus der Nahrung benötigt und ist wichtig für das Wachstum und die Erhaltung starker Knochen und Zähne. Darüber hinaus fördert es die Muskelfunktion und unterstützt dein Immunsystem (Quelle: Zentrum für Ernährung, Den Haag, Niederlande).

Bewegung ist von wesentlicher Bedeutung, damit der Körper fit bleibt. Sorge deshalb dafür, dass er sie bekommt! Der Sportarzt Hans de Vries sagt dazu: „Man kann auch zu Hause in Bewegung bleiben und die Muskelkraft erhalten. Zum Beispiel mit der 7-Minuten-App. Du musst dir dafür keine teuren Geräte ins Haus holen. Beginne langsam. Mache nicht plötzlich viel mehr als vorher. Schreibe auf, wie du dich unmittelbar nach dem Training und einen Tag später fühlst. Geht es dir mal nicht so gut, dann nehme dir Zeit für die Genesung oder eine unterstützende gesunde Ernährung.“

Online gibt es verschiedene Tools, die dir helfen können, dich mehr zu bewegen:

Mit der App Eroutes lassen sich überraschende Lauf- und Wanderrouten in deiner Umgebung finden. Du kannst diese App für IOS oder Android herunterladen.

Die 7-Minuten-App – für ein tägliches Training, das wenig Zeit in Anspruch nimmt.

5. Achtsamkeit

Achtsamkeit (auch Mindfullness) kann dir helfen, dich besser zu entspannen, und trägt dazu bei, dass du dir dessen bewusst wirst, was wichtig für dich ist, wie z. B. guter Schlaf, gesundes Essen und Entspannung. Du kannst zum Beispiel jeden Tag 10 Minuten meditieren, um den Fokus auf das Hier und Jetzt zu lenken und für eine Weile alle negativen Gedanken hinter dich zu lassen. Andere Formen der Achtsamkeit sind beispielsweise Atemübungen und das Visualisieren von Situationen, die dich glücklich machen (z. B. der schöne Urlaub, wenn er bald wieder möglich ist).

Die Achtsamkeitstrainerin Laura Chorus erläutert: „Wenn man Sorgen hat, führt das in der Regel dazu, dass man sich in Momenten, in denen man sich eigentlich entspannen oder schlafen möchte, grämt oder grübelt. Diese Grübelei wird meist durch eine (negative) Emotion wie Angst, Spannung oder Zorn verursacht. Wir möchten diese Gefühle aber lieber nicht haben und begeben uns deshalb in einen Flucht- oder Kampfmodus, zum Beispiel, indem wir unablässig etwaige Möglichkeiten oder Lösungen durchdenken. Dies führt zwar von den unangenehmen Gefühlen weg, sorgt andererseits aber auch dafür, dass man sich nicht entspannt.”

Mit Achtsamkeit bringst du dir bei, die tieferliegenden Gefühle zu erkennen und zuzulassen. Es mag nicht angenehm sein, Traurigkeit, Angst oder Zorn zu empfinden, aber wenn es dir gelingt, dich diese – sehr menschlichen – Gefühle einzugestehen, hört das endlose Grübeln auf, und du kannst tun, was du tun willst, z. B. einschlafen, bewusst essen und schmecken, konzentriert arbeiten, mit anderen Menschen in Kontakt treten oder spazieren gehen.“

Du fragst dich, ob Achtsamkeit etwas für dich ist? Dann hast du die Möglichkeit, an verschiedenen Online-Kurse teilzunehmen oder sich z. B. eine App herunterzuladen.

Dieser Blog wurde geschrieben von:

TastyBasics

leesvoer